Digitalisierung in der B2B-Welt

Alle Welt spricht darüber. Kaum ein Artikel, der nicht davor warnt, sich auf die kommende Digitalisierung vorzubereiten. Doch was bedeutet sie eigentlich? Was erwartet uns? Und wer kann davon profitieren?

Mit dem Ausbau des Breitband-Internets, der darauf folgenden Vernetzung der Menschen durch soziale Medien und des Beginns der Startup Welle hat ein neues Zeitalter angefangen. Nun kann wirklich jeder seine Ideen verfolgen. Jeden Tag werden dutzende neue Technologien entwickelt, die es kinderleicht machen seine eigene Vorstellung zu verwirklichen. Dies hat dazu geführt, dass weltweit 50.000 Unternehmen bzw. Projekte gestartet werden. Die meisten davon scheitern relativ schnell wieder. Aus unterschiedlichen Gründen. Doch sie kommen wieder. In den USA hat kaum ein Gründer nur ein Projekt. Meist hat er bereits sechs oder sieben in den Sand gesetzt, bis er darauf kommt, wie er sein Projekt nun doch Wirklichkeit werden lassen kann.

Wie passt das zu unserer bisher gelebten Kultur des Unternehmertums? Nur sehr schwer. Wir besitzen in Deutschland mit die stärkste Wirtschaftskraft auf der ganzen Welt. Doch wie lange noch? Die Startup-Szene rief vor Jahren die „Disruptive Zeit“ aus. Disruptiv bedeutet zerstörerisch. Doch was damit gemeint ist, ist nicht „zerstören“, sondern „neu bauen“. Jedes Geschäftsfeld, welches auch nur im Ansatz interessant sein könnte, wird neu gedacht. Digital gedacht.

Dies stellt gestandene Unternehmer vor einige schwierige Aufgaben. Der Vorteil der Neugründungen ist immer ein Beginn bei Null. Während existierende Unternehmen bereits bestehende Produkte, Mitarbeiter, eine Historie und politische Komplikationen bieten. Eine wohlverdiente Reputation, die man nicht verschenken möchte. Doch nun kommen täglich neue Herausforderer auf den Plan, die versuchen, sich zwar nicht das große Ganze, aber doch jeden Tag einen kleinen Teil des bereits Erschaffenen anzueignen.

Als Unternehmer hat man nun die Wahl: Wie möchte ich in den nächsten Jahren aufgestellt sein? Schaue ich dabei zu, wie Jungunternehmer versuchen, mir mein Brot wegzunehmen? Die Möglichkeit, dass sie es schaffen, ist schließlich gering. Nur eins von zehn Startups schafft den großen Durchbruch. Leider nimmt die Anzahl der Startups weltweit jeden Tag zu. Was wäre also die Alternative?

Werden Sie selbst digital.

Wie würde Ihr Unternehmen denn aussehen, wenn Sie es heute neu starten würden? Welche Prozesse könnten digitalisiert werden? Welche neuen Technologien gibt es denn da draußen, die mein Produkt besser machen könnten? Meist muss man die neuen Ideen nicht mal selbst entwickeln. Man bedient sich an dem, was es bereits gibt. Bosch macht es mit seiner Bosch Startup GmbH vor.

Doch bis Sie soweit sind, haben Sie noch andere Aufgaben. Ist mein Management bereit? Sind meine Mitarbeiter bereit? Und welche Methoden passen zu unseren Zielen? Passen Ihre Unternehmensziele denn zu Ihren digitalen Zielen?

Michael Aechtler gibt Antworten auf Ihre Fragen zum Thema „Digitalisierung in der B2B-Welt“ bei den Praxistagen Onlinekommunikation am 10. und 11. November in Frankfurt.

Michael Aechtler

Michael Aechtler

Michael Aechtler ist Senior Berater bei Lingner.com in Heilbronn. Er betreut B2B Kunden im Konzernumfeld und berät sie in Sachen digitale Strategien und deren Umsetzung. Als Vorstandsmitglied des Startup Stuttgart e.V. hilft er regionale Startups und bestehenden Mittelständler und Konzern näher zusammen zu bringen. Mit seinem Startup Leihdirwas.de konnte er reichlich Erfahrung im Bereich digitale Geschäftsmodelle und Startups gewinnen. Diese Erfahrungen teilt er nun mit seinen Kunden und hilft dabei den digital Wandel mit Lingner.com in Deutschland voran zu treiben.

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